Kreisverband der LandFrauenvereine Land Hadeln - Cuxhaven
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 - Cornwall - 

Auf den Spuren Rosamunde Pilchers

 

Südengland mit dem Kreisverband der Landfrauen Land Hadeln – Cuxhaven

vom 22. Mai bis 29. Mai 2016

47 Landfrauen machten sich an einem Sonntag im Mai auf den Weg ins Vereinigte Königreich. Die ersten stiegen schon um 3.20 Uhr in Lamstedt in den Primo-Reisebus.Im Gewerbegebiet in Stotel nahmen wir unseren Fahrer Lutz für die vor uns liegende Woche an Bord. Dann ging es durch den Wesertunnel und weiter zum Autohof Apen-Remels an der A28.

Hier erwartete uns ein kleines Frühstück.Danach konnte es so richtig los gehen ….durch Holland und Belgien ging es bis nach Frankreich.

Auf unserem Weg gab es für alle, mangels körperlicher Bewegung, ein wenig Gehirnjogging ... es galt ein paar mehr oder weniger ernst gemeinte Fragen zu beantworten; da rauchten die Köpfe ganz schön.Und natürlich gab es auch etwas zu gewinnen. Am frühen Nachmittag erreichten wir Calais und damit unseren Fährhafen. Nach der Ausweiskontrolle ging es an Bord der „Pride of Canterbury", und um 16.05 Uhr ließen wir den Kontinent hinter uns, und damit stellten wir auch unsere Uhren um eine Stunde zurück. Um 16.50 Uhr fuhren wir in Dover – mit Blick auf die weißen Klippen - von der Fähre und tauchten damit ein, in die etwas andere Welt der britischen Insel ... Nach nicht allzu langer Fahrt erreichten wir das „Holiday Inn Ashford North" in Ashford. Heute endete der Abend für die meisten von uns recht früh ... das zeitige Aufstehen forderte seinen Tribut.

Am Montag Morgen sahen wir uns alle zum „english breakfast" wieder.

Nach dem Frühstück hieß es Kofferverladen, und zur Abfahrt erwartete uns unser Guide Anthony mit Hut und Krawatte in den Farben des „Union Jack". Wir starteten gegen 9 Uhr, und Anthony gab uns auf unserer Fahrt erste allgemeine Infos über Porto, Trinkgelder, die englische Presse und Öffnungszeiten von Geschäften und Banken. Auf dem Weg um London herum, las er aus einem Tagebuch über das große Feuer, dass 1666 in der Hauptstadt wütete. Wir erfuhren auch einiges über das englische Königshaus und die Grafschaft Wiltshire. Um 12 Uhr mittags erreichten wir unser erstes Ziel an diesem sonnigen Tag ... Stonehenge.

Shuttlebusse brachten uns zum Steinkreis; wir hatten nun Gelegenheit die Anlage zu umrunden. Lutz nutzte die Zeit gut; er schmierte Brote, die uns dann bei unserer Rückkehr am Bus erwarteten.

Nach 2 Stunden ging es weiter ...

... und kurz darauf erreichten wir Salisbury mit der anglikanischen Kathedrale „The cathedral church of St. Mary", welche Ken Follet zum Vorbild für seinen Roman „Die Säulen der Erde" nahm.

Wir betraten die größte Domfreiheit Englands, die hier „Close" genannt wird, durch das St.-Annes-Gate. Anthony führte uns durch die Kathedrale und zum Schluß ins „Chapter House", wo eine der vier erhaltenen Originalkopien der „Magna Carta Libertatum" aufbewahrt wird.

Uns blieben danach noch ein paar Minuten, bis uns der Bus zur Weiterfahrt erwartete. Auf dem Weg zu unserem Tagesziel fuhren wir durch den New Forest National Park. Immer wieder sahen wir die New-Forest-Ponys.

Gegen Abend erreichten wir das in der Grafschaft Dorset gelegene Bournemouth, und damit das „Cumberland Hotel", gleich oberhalb der Klippen gelegen, mit Blick über die Poole Bay.

Wir bezogen unsere Zimmer und trafen uns danach zum Abendessen im noblen Hotelrestaurant; nicht ohne uns vorher an der Bar mit einem Getränk versorgt zu haben ... heute konnten wir von einer – extra von Anthony für uns übersetzten Speisekarte wählen. Nach dem Essen machten einige von uns noch einen kurzen oder auch längeren Spaziergang am Strand entlang.

Der Dienstag begann mit einem leckeren Frühstücksbuffet.

Auf dem Weg durch die Stadt erzählte uns Anthony ein wenig über die Geschichte derselben ...den Anfang machte 1811 das Sommerhaus von Captain Lewis Tregonwell und seiner Frau Henrietta, die sich in den einsamen Küstenabschnitt verliebt hatte.

Heute findet man in dem vornehmen Seebad einen 7 Meilen langen Sandstrand, der von „beach huts", also Strandhütten, gesäumt ist.

Wir hörten von Mary Shelley, der Autorin von „Frankenstein", von Robert Louis Stevenson, dem Verfasser der „Schatzinsel", und dem „Herrn der Ringe" J.R.R. Tolkien.

Am Stadtrand von Dorchester liegt „Poundbury", von den Ortsansässigen „Charlieville" genannt. Es handelt sich dabei um eine Modellstadt zur Umsetzung der Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung, an deren Konzeption und Errichtung Prinz Charles maßgeblich beteiligt war.

Wir erreichten die „Subtropical Gardens" in Abbotsbury und hatten Zeit die wunderschöne Anlage mit vielen exotischen Pflanzen, wie Magnolien, Kamilien oder Rhododendren zu durchstreifen. Von einem Aussichtspunkt hatten wir einen fantastischen Blick auf die Jurassic Coast. Es blieb auch Zeit für einen Kaffee oder ein Eis.

Zum Mittag hielten wir in „Exeter", der Hauptstadt der Grafschaft Devon.

Jeder suchte sich hier einen schönen Platz, um sich Fish & Chips, Cream Tea oder was sonst gefiel, schmecken zu lassen. Oder man bummelte einfach durch die Geschäfte.

Unser Weg führte uns durch das „Dartmoor; eine Hügellandschaft auf einem großen Granitmassiv, dessen vorwiegende Moor- und Heideflächen von sog. „Tors" überragt werden, die teilweise bis auf 600 m ansteigen.

In „Postbridge" konnten wir eine für diese Gegend charakteristische Clapper Bridge, eine aus dünnen Granitplatten erbaute Brücke, bestaunen.

Am Abend erreichten wir „Plymouth", und das „Jurys Inn".

Eine Stunde später trafen wir uns zum Abendessen im Hotelrestaurant.

Danach machten sich noch einige auf den Weg zum Hafen, um dort noch auf einen Drink in einen Pub einzukehren.

Am Mittwoch starteten wir nach dem Frühstück.

Anthony gab uns auf dem Weg durch die Stadt ein paar Informationen.

Heute Standort der königlisch-britischen Marine, war Plymouth in der Vergangenheit Startort vieler Forschungs- und Entdeckungsreisen

Über den Fluß „Tamar" führt die „Royal Albert Bridge" bei Saltash. Die Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1859 verbindet die Grafschaften Devon und Cornwall. Wir hielten für ein Foto, bevor wir auf der 1961 eröffneten Straßenbrücke den Fluß querten. In Cornwall besuchten wir zuerst den Fischerort „Looe" mit seinen engen Gassen, mittelalterlichen Häusern, gepflasterten Straßen und einem kleinen Sandstrand im Ortszentrum.

Gegen Mittag ließen wir Looe hinter uns, und ca. 20 Minuten später erreichten wir „Polperro". Der Ort mit engen Gassen und einem kleinen pittoresken Hafen, wurde vom Natinal Trust zum „Historic Fishing Village" geadelt. Wir hatten Zeit den schönen Ort zu genießen.

Am frühen Nachmittag besuchten wir „The Lost Gardens of Heligan", einen 32 Hektar großen Garten. Empfangen wird man am Eingang von dem „Giants Head", einer von zwei überwachsenen Steinskulpturen.

Gegen 18 Uhr erreichten wir an diesem Tag Cornwalls größtes Seebad und ein Mekka für Surffreaks ... Newquay.

Das „Carnmarth Hotel" erwartete uns nur wenige Meter von der Fistral Beach; es lassen sich kaum höhere Wellen in Europa finden als hier. Auf den Klippen über dem Strand trohnt das alt-ehrwürdige „Headland Hotel", in dem bereits im Juni 1900 die ersten Gäste empfangen wurden.

Nachdem die Zimmer verteilt waren, trafen wir uns zum Abendessen im Hotelrestaurant. Es gab viel zu erzählen

An diesem Abend hatten wir die Qual der Wahl, aber egal, wofür man sich entschied, das Essen war super!

Nach dem Abendessen machten einige von uns noch einen Spaziergang hinunter in die Bucht, bevor es noch auf einen Drink in die Bar ging.

Der Donnerstag begann mit dem Besuch des Minack Theatre.

Das einzigartige Freilichttheater, dass in einen Felsabhang direkt an der See gebaut wurde, ist Idee und Lebenswerk von Rowena Cade. Man schaut von den Plätzen über die Bühne direkt auf’s Meer.

Am späten Vormittag lag der westlichste Punkt Englands auf der Hauptinsel Großbritanniens vor uns: Land’s End.

Wir würdigten diesen besonderen Moment und Platz auf unserer Reise mit einem „Gläschen" Sekt am „letzten und ersten Haus" mit Blick auf’s Meer.

Unser nächster Halt war dann am Strand von Marazion. Von hier aus ging es zu Fuß hinüber auf die Gezeiteninsel St. Michael’s Mount.

2 Stunden hatten wir Zeit den Felsen zu erklimmen und den Adelssitz zu besichtigen. Trockenen Fusses erreichten danach alle wieder das Festland.

Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir dann St. Ives, beliebter Ferienort und Künstlerkolonie.

Lutz parkte oberhalb des Ortes, und mit einem Shuttlebus ging es den Hügel hinunter. Wir hatten nun Zeit durch die engen, gewundenen Gassen und am Hafen entlang zu streifen, auf einen Cream Tea einzukehren, ein Eis zu schlecken oder aber auch eine der vielen Gallerien zu besuchen. Auch zum Shoppen gab es ausreichend Zeit und Möglichkeiten.

Am Abend waren wir zurück in Newquay, wo uns wieder ein tolles Abendessen , welches wir bereits beim Frühstück ausgesucht hatten, erwartete. Auch heute ging es für einige noch in die Bucht oder aber auch in den Ort in einen Pub.

Am Freitag hieß es wieder „Koffer-verladen", und dann ging es los.

Heute besuchten wir zuerst die Cornish Cider Farm „Healeys", dort wird Cider und Marmelade hergestellt; und in neuerer Zeit versucht man sich in der Whisky-Produktion. Auf einem Rundgang sahen wir Maschinen zur Verarbeitung der Äpfel und die Marmeladenküche.

Ein paar Tiere waren auch zu sehen, darunter Hühner, Perlhühner, das Pony „Dancer" und das Shire Horse „Duchess". Nach einer Verkostung im Whisky-Lager, hatten wir noch Gelegenheit im hauseigenen Shop einzukaufen.

Um 12.40 Uhr erreichen wir nach gut einstündiger Fahrt den Ort Tintagel. Neben „The Old Post Office", einem aus dem 14. Jh. stammenden windschiefen Gebäude, ist „Tintagel Castle", direkt an der Küste gelegen, die Hauptattraktion des Ortes. Der Sage nach fand hier die Zeugung von König Artus statt. Viele Geschichten ranken sich um Artus und seine Tafelrunde. Anthony erzählte von den Rittern Gawain, Lancelot, Parceval, Galahad und Mordred ... Zu Fuß oder mit dem Jeep ging es hinunter zum Fuße der Burg; der Weg hinauf zur Ruine war dann nur über eine steile Treppe möglich ... wer wollte und konnte, wagte den Aufstieg. Später trafen wir uns dann alle frisch gestärkt am Bus wieder. Nach soviel Geschichte hatte es noch genügend Zeit für einen Imbiss oder ein Bier gegeben ... manche erstanden auch noch ein schönes Tuch, ein T-Shirt oder ein Bild.

Um 18.16 Uhr überquerten wir den längsten Fluß Großbritanniens, den Severn auf der gleichnamigen Hängebrücke.

Eine halbe Stunde später erreichten wir das „Hotel Holiday Inn" in Newport. Nach dem Check In trafen wir uns alle zum Abendessen; es gab Buffet. Danach ging es dann für viele noch auf einen Drink in die Bar.

Am Samstag ging es dann auf unsere vorletzte Etappe dieser Reise. Nachdem wir den Severn erneut überquert hatten, erzählte uns Anthony von „Bilbo", dem Rettungsschwimmerhund. Der Neufundländer versieht seinen Dienst an Cornwalls Küste.

Bilbo sagt: „Schwimm zwischen den Flaggen".

Wir fuhren durch die malerischen „Cotswolds", eine Region, die auch als „das Herz Englands" bezeichnet wird. Vermögende Londoner haben hier häufig einen Wohnsitz.

Darunter auch Prince Charles. Zu seinem Landsitz „Highgrove House" gehören außer parkartigen Flächen und Wäldern, die Duchy Home Farm. Die 360 ha Land werden entsprechend der Lebensphilosophie des Hausherrn seit 1985 ausschließlich nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet. Es werden Aberdeen Angus-Rinder sowie Schafe gehalten.

Wir fuhren an der Einfahrt des Anwesens vorbei und erreichten kurz darauf die kleine Stadt „Tetbury", mit ihrem Market House von 1655. Hier unterhält „Highgrove" ein Geschäft mit gleichem Namen ... ein Hauch von Royalty. Natürlich hatten wir genug Zeit für einen Besuch.

„The most beautiful village in England", wie William Morris (Künstler und Schriftsteller) den Ort Bibury, mit seinen Steinhäusern aus dem 17. Jh. und dem kleinen Flüsschen River Colin, nannte, konnten wir mangels Parkmöglichkeit leider nur aus dem Bus bewundern.

Wir hielten dann zur Mittagszeit in Burford, wo wir Zeit hatten, um vielleicht eine Kleinigkeit zu Essen ... in einem Pub mit Biergarten zum Beispiel.

Anthony erzählte uns an diesem Tag einiges über die Royalties, insbesondere über Camilla, Charles und Diana; aber auch über Dr. Alexander Fleming, dem Erfinder des Penicillins. Sein Vater, ein einfacher Bauer, rettete den jungen Winston Churchill vor dem Ertrinken. Zum Dank finanzierte dessen Vater dem Sohn Alexander seine Ausbildung.

Nach noch einer kurzen Pause errreichten wir am späten Nachmittag die Grafschaft Kent. Anthony verließ uns am Bahnhof in Ashford, um nach Hause zu fahren ... Richtung Salisbury. Verabschiedet wurde er mit einem kleinen Ständchen.

Unser schon bekanntes Hotel, das „Holiday Inn Ashford North" erreichten wir gegen 18 Uhr. Zum Abschlusstreffen mit Cider und Cracker fanden wir uns alle um 19 Uhr vor dem Hotel ein;

danach ging es zum gemeinsamen Abendessen.

Am Sonntag hieß es dann vor dem Frühstück Koffer-verladen. Und um 8.15 Uhr ging es los.

Um 9.45 Uhr rollten wir auf die „Pride of Burgundy", und um 10.10 Uhr legten wir ab.

Good bye, England!

Und damit stellten wir unsere Uhren wieder um 1 Stunde vor.

Um 12.30 Uhr erreichten wir Calais, und nur 10 Minuten später fuhren wir von Bord der Fähre.

Auf dem Weg zur belgischen Grenze gab es dann eine Klassenarbeit ... hatten alle in der vergangenen Woche aufgepasst?

Es ging wieder mit diversen Pausen durch Frankreich, Belgien und Holland, und um 19.14 Uhr waren wir zurück in Deutschland. An der Raststätte in Apen-Remels gab es um 20.15 Uhr noch einen Stopp, bevor Lutz uns dann in Stotel gegen 21.40 Uhr verließ. Nun übernahm Kai-Uwe für den Rest des Weges das Steuer.

Gegen 22.30 Uhr waren wir dann in Cuxhaven; die Letzten stiegen dann wieder in Lamstedt aus.

Insgesamt haben wir ca. 3200 km auf dieser Fahrt zurückgelegt, davon rund 1630 km auf der Insel.

Es war eine schöne Reise! Wir hatten super Wetter, was am Tag der Anreise noch nicht unbedingt zu erwarten war, und haben viel gesehen, gehört und erlebt.

 

Brügge „Venedig des Nordens“ & Brüssel

 

26. bis 29. August 2015

 

 

Die Landfrauen des Kreisverbandes Land Hadeln-Cuxhaven wollten wieder einmal auf Tour gehen ... diesmal nach Belgien.

Das Ziel: die schöne Stadt Brügge, verbunden mit einem Ausflug nach Brüssel.

 

Wir starteten am Mittwoch, dem 26. August ... wir, das waren 36 Frauen und unser Busfahrer  Christoph.

Die ersten Reisenden stiegen um 6 Uhr am Betriebshof in Wingst, die letzten in Cuxhaven am Bahnhof um 8 Uhr in den Bus.
Dann ging es auf die A27 in Richtung Bremen.
Für unser heutiges Geburtstagskind gab es dann einen Kuchen, eine Kerze und natürlich ein Ständchen von der ganzen Gruppe ... und natürlich ein Gläschen Sekt!

 

Gegen 9.30 Uhr erreichten wir Bremen-Brinkum, wo wir zum Frühstück am „Marktkauf-IKEA-Einkaufszentrum“ hielten.

 

Gegen 13.20 Uhr erreichten wir unser Mittagsziel: den „Bauernhof Am Mechtenberg“ in Essen. Für uns war im Innenhof gedeckt, und bei schönstem Wetter wurden uns drei verschiedene Quiches und ein Salat serviert.

Nach einer guten Stunde ging es weiter ...

 

Gegen 15.15 Uhr erreichten wir die niederländische Grenze bei Venlo; ca. eine Stunde später dann die belgische bei Retie.

 

Gegen 18.50 Uhr erreichten wir Brügge und das „Park Hotel“; zentral am Vrijdagmarkt, gegenüber des Konzerthauses gelegen.
Die Schlüssel wurden verteilt, die Zimmer bezogen, und dann ging es zum Abendessen unter die Glaskuppel des Hotelrestaurants.
Den Rest des Abends konnte jeder nach seinen Wünschen verbringen

 

Am nächsten Tag trafen wir uns ab 7 Uhr zum Frühstück.
Vor dem Hotel nahm uns Miriam, unsere Stadtführerin für heute, in Empfang und gegen 9.15 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Brüssel
, Hauptstadt Belgiens, sowie Hauptsitz der Europäischen Union und Sitz der NATO. Auch haben der belgische König Philippe und seine Frau Königin Mathilde hier ihre Wohn- und Arbeitsplätze.
Nach Antwerpen ist Brüssel, mit rd. 1,2 Mio. Einwohnern, die zweitgrößte Stadt Belgiens, und spricht offiziell zwei Sprachen: Niederländisch und Französisch.

 

Auf der Fahrt erzählte uns Miriam einiges über Belgiens Spezialitäten;

über Schokolade, Waffeln und Bier.

Dann ein Aufruf unserer Reiseleiterin: Esst Schokolade!
In Belgien ohne Fett hergestellt ist sie zwar weniger haltbar, aber qualitativ besser. Durch die enthaltenen Vitamine hilft sie gegen den „Winterblues“; sie fördert den Blutstrom und wirkt als Aphrodisiakum ...

 

Gegen 10.25 Uhr erreichten wir unser Ziel ... leider im Regen.


 

 

Auf unserer Stadtrundfahrt sahen wir ...

  • das Atomium, das Wahrzeichen Brüssels auf dem Heysel-Plateau;

  • den Japanischen Turm und den Chinesischen Pavillon;

  • Schloß Laeken (Wohnsitz der königl. Familie) und die königlichen Gewächshäuser;

  • die Liebfrauenkirche Laeken, Grablege des belgischen Königshauses;

  • das riesige Gebäude der ehemaligen königlichen Lagerhallen; nach der Sanierung benannt nach der deutschen Adelsfamilie „Thurn und Taxis“;

  • den 145 m hohen Finance Tower mit der Skulptur zweier nackter sich umarmender Frauen davor;

  • in der Rue Royal die Geschäfte der Hoflieferanten für Zigarren, für Waffen und für Blumen;

  • den Place Royal;

  • den Palais Royal, Arbeitsplatz des Königspaares;

  • den Triumphbogen am Eingang zum „Jubelpark“;

  • die größte Moschee Brüssels;

  • das Europaviertel mit den Gebäuden des Europäischen Rates (alt und neu) und der Europäischen Kommission

  • Gegen 12.50 Uhr erreichten wir die Rue du Cardinal Mercier, und Miriam führte uns zu Fuß zum Grand Place.

  • Jetzt hatten wir erstmal Freizeit, die jeder nutzen konnte, wie er wollte ... shoppen, bummeln, eine Waffel, ein paar Fritten oder ein Besuch im Hard Rock Cafe ... alles war erlaubt!

    Um 15 Uhr trafen wir uns alle auf dem Grande Place wieder und bewunderten die Zunfthäuser und das Rathaus.
    Im Vorbeigehen streichelten wir das Bronzedenkmal des Märtyrers Everard ´t Serclaes.

    Dann ging es zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt, dem nur 61 cm großen „Manneken Pis.

    Zum Schluß besuchten wir noch die dem Schutzpatron der Schiffer geweihte Kirche St. Nicolas mit einem Gemälde von Rubens („Die Jungfrau mit dem schlafenden Kind“).

     

    Zur verabredeten Zeit fanden wir uns dann wieder an der Rue du Cardinal Mercier ein; von dort sollte es in eine Schokoladenfabrik gehen ... widrige Umstände verhinderten den Besuch.Leider kein schöner Abschluß eines verregneten Tages.

    Es ging dann zurück nach Brügge, wo dann auch schon das Abendessen auf uns wartete.Danach war wieder Freizeit für alle.

     

    Am Freitag erwartete uns Rita zu einer Stadtführung durch Brügge bei schönstem Wetter.

    Brügge ist Hauptstadt und größte Stadt der Provinz Westflandern; seit 2000 gehört der historische Stadtkern zum Weltkulturerbe der UNESCO.

    Wegen  der vielen Kanäle, die hier „Reien“ genannt werden (nach dem Fluß „Reie“ , der früher durch die Stadt floß), und der vielen Bogenbrücken, wird Brügge auch „Venedig des Nordens“ genannt.Mit Zeebrügge hat die Stadt in ca. 15 km Entfernung einen bedeutenden Seehafen an der Nordsee.

     

    Von unserem Hotel aus ging es über den Vrijdagmarkt mit dem Brunnen, der „alles darstellt, was Brügge ausmacht“ ... am Konzerthaus und einem der ersten Krankenhäuser Europas (heute ein Kongress- und Event-Zentrum) vorbei, bis zum Beginenhof („Begijnhof“).

 

In der mittelalterlichen Gesellschaft entwickelten sich die Beginenhöfe zu Zufluchtsorten für unverheiratete Frauen und Witwen, die in der religiösen Gemeinschaft einen neuen Lebenssinn fanden. Die letzte Begine in diesem Hof starb 1930. Seit 1937 wohnen dort Benediktinerinnen und bewirtschaften ihn.

 

 Es ging dann durch mal mehr, mal weniger enge Gassen bis zum ältesten noch existierenden „Gottes Haus“ (Godhuiz) in der Katelijnestraat; den „Rooms Convent 1330“, aus dem Jahr 1330. Godshuizen wurden von wohlhabenen Bürgern oder Gilden gegründet. Sie boten älteren, bedürftigen Menschen oder Witwen ohne Lebensunterhalt Schutz.

 

 Als nächstes besuchten wird die gotische Liebfrauenkirche („Onze-Lieve-Vrouwekerk“), deren Anfänge in das 13. Jh. zurückreichen. Zu den herausragenden Ausstattungsstücken gehört die „Brügger Madonna“ von Michelangelo von 1503.

 

 

Am Burgplatz, der historischen Wiege Brügges, mit dem Stadthuis befindet sich die Heilig-Blut-Basilika („Heilig-Bloedbasiliek“), das älteste Gebäude der Stadt. Der obere gotische Teil der Doppelkirche birgt die „Relique des Heiligen Blutes“. Den Unterbau bildet die romanische St.-Basilius-Kirche.

 Der „Grote Markt“ mit dem 83 m hohen „Belfort“ aus dem 13. Jh. bildete den Abschluß unserer Stadtführung. In dem Turm schwingen 47 Bronzeglocken.

 

 Nach einer Zeit zur freien Verfügung ging es dann am späten Nachmittag wieder gemeinsam zur ältesten Stadtbrauerei Brügges „De Halve Maan“, also „Der Halbe Mond“.

 

1546 gegründet, wird sie seit 1856 als Familienbetrieb in sechster Generation geführt.
Nach einer interessanten Führung durch die Brauerei, die uns bis hinauf auf das Dach führte ... mit einem schönen Blick über die Stadt ... gab es ein leckeres Buffet.
Der Rest des Abends stand dann zur freien Verfügung. Einige nutzen die Zeit für eine romantische Kutschfahrt bei Mondschein durch die beleuchteten Gassen der Stadt; andere ließen den Abend bei einem Glas Bier am „Grote Markt“ ausklingen oder schleckten noch ein Eis.

 

 Am Samstag hieß es Abschiednehmen, aber nicht ohne vorher noch einmal ausgiebig gefrühstückt zu haben. Gegen 9 Uhr starteten wir gen Heimat.

Christoph brachte uns zur Mittagszeit nach Marl zu einem Einkaufszentrum; hier hatten wir eine Stunde Zeit ... einige ließen sich im „Döner Kebap Haus – Pizzeria Avanti“ von zwei netten jungen Männern verwöhnen ...

An der Raststätte Wildeshausen machten wir noch einen letzten Stop, bevor wir gegen 19 Uhr Cuxhaven erreichten ... dann ging es auf die letzte Etappe der Reise.

 


 

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