Kreisverband der LandFrauenvereine Land Hadeln - Cuxhaven
Kreisverband der LandFrauenvereine Land Hadeln - Cuxhaven

LandFrauenverein "An der Oste" Rückblicke

Suppe gab es nach dem Gottesdienst

Vor dem Gottesdienst wurden der Altar und die Kirche festlich zum Erntedankfest von den Hemmoorer Landfrauen geschmückt.

Landfrauen Hemmoor.

Seit 2003 kochen die Landfrauen des Landfrauenvereins an der Oste aus Hemmoor nach dem Erntedankgottesdienst für alle Besucher der Basbecker St.-Michaeliskirche verschiedene Suppen. Zwei Jahre mussten die Landfrauen wegen der Corona-Pandemie aussetzen.

 

Festlich geschmückt
Vor dem Gottesdienst wurde die Kirche für das Erntedankfest ebenfalls von den Hemmoorer Landfrauen festlich geschmückt. Anschließend bereiteten in diesem Jahr zehn Hemmoorer Landfrauen wieder mehrere Stunden lang sieben verschiedene Suppen vor.
Wiederholung in 2023?
Nachdem Pastor Jan Lohrengel den Gottesdienst vor etwa 80 Teilnehmenden abgehalten hatte, kamen fast alle Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes in das Basbecker Gemeindehaus, um die köstlichen Suppen vom Landfrauenverein zu verzehren.
Im kommenden Jahr möchten die Landfrauen nach dem Erntedankfest natürlich erneut für die Gottesdienstbesucher kochen; wenn es coronabedingt erlaubt ist. (jl)

© Cuxhaven-Niederelbe Verlagsgesellschaft

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einem unserer CNV-Medien Produkte.

 

 

... Sütterlin ...

Der Neffe Heinz aus Amerika hat geschrieben und alte Verträge vom Gericht wollten lesbar gemacht werden. Ich habe Kochbücher von meiner Oma und kann sie nicht entziffern, weil sie fein säuberlich auf Sütterlin geschrieben sind. Das war die Schrift so um 1928. Eine schön geschwungene Handschrift.  Also musste Hilfe her in Person von  Frank auf dem Felde.

Heute lesen wir nach B1ld3rn. Wenn es so ähnlich ausschaut, können wir es entziffern. Oder aebr vrekherte Reihenfolge. Hauptsache die Buchstaben sind enthalten und der erste und letzte bleibt im Original, dann wissen wir trotzdem welches Wort gemeint ist.  

Postkarten durften erst ab 1905 auch hinten beschrieben werden und Papier war Mangelware, deshalb wurde jeder Freiraum auf einem Blatt genutzt.

Handgeschriebenes wurde mit Vogelsand getrocknet, darum fällt heute aus alten Akten und Verträgen oft noch Sand heraus.

Nicht nur solche Weisheiten, auch das Sütterlin haben wir gelernt und die Rezepte werden nun fein säuberlich übersetzt. Man muss wissen, dass die Eier früher klein, wie heute Größe S waren. Also kann ich die Rezepte beim Backen nicht so ganz eins zu eins umsetzen – aber ein Versuch ist es allemal wert.

Es waren jedenfalls 2 spannende Abende.

 

30.000 Euro für "Haus Waltrud" – Vielen Dank für Ihre Spenden!

Lesung mit Uta Ruge in der Kulturdiele

Glücklich waren die LandFrauenvereine an der Oste und Börde Lamstedt die viel gelobte und bepreiste Autorin, Journalistin, Übersetzerin, Lektorin und Feldenkraislehrerin Uta Ruge für eine Lesung zu gewinnen. Uta Ruge las aus ihrem 2020 erschienenen Sachbuch mit autobiografischen Kapiteln „Bauern, Land – Die Geschichte meines Dorfes im Weltzusammenhang“.

 Die in Neubachenbruch auf einem Bauernhof aufgewachsene Autorin beschreibt das Leben und die Arbeit in den 50er Jahren mit den Veränderungen in der Landwirtschaft heute. In hochinformativen historischen Exkursen beleuchtet sie die Anfänge der Moorkolonisation. Sie berichtet von harter Arbeit, bei der Kinder immer haben nach Kräften helfen müssen und von nie endender Arbeit. Diese Arbeit wurde mit technischem Fortschritt immer mehr von Maschinen wie z. B. Melkrobotern übernommen, die sich aber auch rentieren mussten. Eine rentable Landwirtschaft zu betreiben war bei dem Milchpreisverfall 2015 und dem Preisanstieg für Land sehr schwierig, so dass nur noch wenige landwirtschaftliche Betriebe übrigblieben.

Uta Ruge, mittlerweile lebt sie in Berlin, versucht mit ihrem Buch Stadtmenschen und Nicht-Agrariern die problematische Situation der Bauern zu verdeutlichen, ihrer harten und so gering geachteten Arbeit Respekt zu zollen. Dabei ist zu spüren, wie sehr ihr ihre Heimat und das ländliche Leben am Herzen liegen. Ihre für die Lesung ausgewählten Artikel waren gut geeignet, eine lebhafte Diskussion einzuleiten, an deren Ende viele Fragen offenblieben. Wie soll und kann es weitergehen mit einer Landwirtschaft in geänderten Zeiten?

Das Ambiente der Kulturdiele mit der herbstlichen Dekoration und der köstlichen Kaffeetafel der LandFrauenvereine erwies sich als gastlicher Veranstaltungsort. Und diejenigen, die auf der Warteliste standen und aufgrund der Einschränkungen keinen Einlass mehr bekamen, können auf eine Lesung im Mai 2022 in Bad Bederkesa hoffen. Dann wird Uta Ruge gerne wiederkommen, aus ihrem Buch lesen und mit Interessierten diskutieren.

 „Landwirtschaft für kleine Hände“ von LandFrauen in Wanna, Bülkau und „an der Oste“

Die Niedersächsischen LandFrauenverbände Hannover und Weser-Ems luden über ihre Kreis- und Ortsverbände landwirtschaftliche Betriebe und Kindergärten ein, in diesem Sommer wieder mit der Aktion „Landwirtschaft für kleine Hände“ für Kindergärten aus der Region dabei zu sein. Das niedersachsenweite Erfolgsprojekt startete damit bereits zum siebten Mal. 

Warum ist uns LandFrauen dieses Projekt so ein Anliegen? 

In unserer modernen Gesellschaft droht die Bodenhaftung unterzugehen. Zunehmend entfremden wir uns der Natur und unterstellen natürlichen Abläufen irgendwelche romantischen lebens- und praxisfernen Vorstellungen. Unsere Welt ist so schnell geworden, es bleibt kaum Zeit, Dinge zu hinterfragen geschweige denn mal in Ruhe zu beobachten oder auszuprobieren. Das gilt besonders auch für Kinder. Sie sind einer immer künstlicher werdenden Umgebung ausgesetzt und erfahren Natur kaum mehr aus eigener Anschauung. Die Supermärkte sind immer gefüllt mit allem und vielem mehr als wir brauchen. Aber wo kommt das denn alles her und was „muss“ getan werden, um die immer höheren Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen? Die Landwirtschaft ist genauso wenig stehengeblieben wie andere Betriebe auch, nur dass sie schon noch enger mit der Natur verbunden ist und diese ihr die Arbeit diktiert. Je früher ein Mensch lernt, sich selbst als Teil der Natur zu begreifen, desto verständlicher werden natürliche Abläufe, wie Saat und Ernte, die Aufzucht von Nutztieren und die damit verbundene oft mühsame, aber auch befriedigende Arbeit. Ebenso eine bodenständige Haltung zu Ernährungsfragen sowie der Zubereitung von landwirtschaftlichen Roherzeugnissen. Deshalb ist es uns so wichtig, dass schon im Kleinkindalter mit dieser Kommunikation begonnen wird. 

Für dieses Projekt gibt es eine finanzielle Unterstützung seitens der Landesverbände, die aber bei weitem nicht den ehrenamtlichen Aufwand der Landwirtinnen und Landwirte aufwiegt, die mit Freude und kindgerecht den kleinen Besuchern unsere heimische Landwirtschaft nahebringen. 

Tanja Meyer beschreibt es so: „Jungen und Mädchen erleben die Landwirtschaft mit allen Sinnen. Sie hören, riechen, schmecken, fühlen und sehen, wie es auf landwirtschaftlichen Betrieben zugeht. Sie gewinnen erste Eindrücke, welche Tiere es gibt und wie sie in einer modernen Landwirtschaft gehalten werden, lernen Getreide und Obstsorten kennen und werden spielerisch an verschiedene Techniken herangeführt“. Tanja und Stefan Meyer begrüßten die Kinder und ihre Erzieherinnen aus dem Kindergarten Bovenmoor auf ihrem Hof und Milchviehbetrieb. Zunächst wurden die Rinder angesehen, die Bullen, Kühe und das kleinste, erst 4 Tage alte Kalb gestreichelt bevor der Melkstand genau untersucht und erklärt wurde. Familie Meyer hatte sich allerhand ausgedacht, Fühlkisten, Treckerfahren und die Kühe mit Hilfe kleiner Schubkarren füttern. Natürlich wurde sich auch mit Eis, Obst und Gemüse gestärkt bevor es wieder auf den Heimweg ging. 

Gastgeber für den Kindergarten aus Wanna war der Hof von Familie Christiane und Hauke Möller in Ahlen-Falkenberg. Auch hier war gerade ein Kalb zur Welt gekommen und die Kinder waren kaum davon wegzukriegen. Im großen Stall, wo die Kühe frei laufen dürfen, wurden alle Fragen beantwortet, z.B. wieviel Futter und Wasser eine Kuh am Tag braucht und wie groß der Milchtank ist. Es wurde Butter selbst hergestellt und verschiedene Quarkspeisen und Milchmixgetränke zubereitet, mit denen sich die Kinder zum Abschluss stärken konnten. 

Auch auf dem Hof von Familie Drewes in Hemmoor-Sethlerhemm durften insgesamt 7 Gruppen des Kinderreichs der Lebenshilfe Hemmoor den Milchviehbetrieb von Heike und Hermann Drewes kennenlernen und spielerisch erfahren, wie ein moderner landwirtschaftlicher Betrieb aussieht, was man dort erleben kann und wo unsere Lebensmittel herkommen. 

Der Kreisverband der LandFrauenvereine LandHadeln-Cuxhaven dankt den Landwirtsfamilien sehr herzlich, dass sie ihre Betriebe geöffnet und sich Zeit für diese wertvolle Bildungsarbeit im Kleinkindalter genommen haben. 

 

Amei von der Wense 

Landfrauenverein an der Oste e.V. 

 

Mitgliederversammlung Landfrauenverein

Die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Bärbel Horeis, Amei von der Wense, Gunda Heinsohn und Hanna Elfers nach der Verabschiedung. Bild: Brandt

Willkommen und Abschied im Verein An der Oste

 

WINGST. Auf der Mitgliederversammlung des Landfrauenvereins an der Oste im Osteland – Festhaus begrüßte Amei von der Wense zum letzten Mal als 1. Vorsitzende neben zahlreichen Mitgliedern auch die Kreisvorsitzende Doris Wettwer und Karin Reinking von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die für den Kreisverband als Beraterin tätig ist.

 

Nach Verlesung der Tätigkeits- und Kassenberichte für die Jahre 2019 und 2020 und erfolgter Entlastung des Vorstandes stellten die Neuwahlen einen wesentlichen Programmpunkt dar. 

 

Nach mehr als 12 Jahren ehrenamtlicher Arbeit für den Verein wurden Amei von der Wense, Bärbel Horeis und Gunda Heinsohn, sowie Hanna Elfers, welche länger als sechs Jahre Vorstandsmitglied war, mit herzlichem Dank und Blumen verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurde Anneliese Wilkens, welche sich lange Jahre als Ortsvertreterin einsetzte.

 

In Anerkennung ihrer langjährigen, besonderen Verdienste und ihrem gemeinnützigen persönlichen Wirken für die Belange der Frauen auf dem Lande sowie für die gesamte Region wurde Amei von der Wense mit der silbernen Biene mit Niedersachsenwappen als höchster Auszeichnung des Niedersächsischen LandFrauenverbandes auf Landesebene ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte durch die Vizepräsidentin Nord, Dörte Stellmacher.

Als neue Kassenführerin wählten die Mitglieder Wiebke Jantzen. Neu in das Vorstandsteam wurden außerdem Sigrid Stüven und Martina Exner gewählt. Das Amt der 1. Vorsitzenden konnte leider noch nicht neu besetzt werden.

 

Zum Abschluss der Veranstaltung wurden Spenden für die Flutopfer gesammelt. 

Petition „Landleben als Kulturgut schützen“

Liebe LandFrauen,

heute weisen wir auf eine Petition hin, die das „Landleben mit all seinen Geräuschen und Gerüchen“ unter kulturellen Schutz stellen lassen will. Das finden wir unterstützenswert.

In Frankreich ist Vergleichbares im Januar 2021 umgesetzt worden.

Sollten Sie das Anliegen teilen, unterschreiben Sie die Petition und leiten Sie diese Information gerne weiter.

 

Links:

Petitionswebseite:

https://www.huhn-erleben.de/hähne/petition/ (Dort gibt es auch Unterschriftenlisten zum Ausdrucken)

 

Weitere Infos:

 

 

"Aktion Mundschutz" in vollem Gang!

Wir haben viele fleißigen Näherinnen in unserem Verein und auch viele andere Nicht-Landfrauen die z.Z. die Behelfs-Nasen-Mundschutzmasken nähen. 
Mehr als 300 Stück sind genäht und es sind noch mehr Bestellungen die nach und nach bedient werden. Genäht werden die Masken für Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime, DLRG, Rotes Kreuz... aber auch für Mitarbeiter von Edeka.

2019 wurden vom Landfrauenverein an der Oste e. V. auf den Friedhöfen Dobrock, Osten und Hechthausen Bienenweiden gepflanzt.

Erntedank

Die Isenseer Landfrauen und die Basbecker Landfrauen haben ihre Kirchen für das Erntedankfest am 6.10. geschmückt.

St. Petri Kirche Osten
St. Michaelis Kirche Basbeck

Fahrt nach Spieka zu KrabbenKocken und zum Alpakahof in Misselwarden 

Kreislandfrauentag

Der Kreislandfrauentag, der im letzten Jahr von unserem Verein ausgerichtet wurde, stand unter dem Thema „Faszination Meer – wenn die Plastiktüte wieder auf dem Teller landet“ . Die Meeresbiologin  Dr. Rebecca Ballstaedt wohnt auf Helgoland und verstand es, den rund 170 Gästen unseres Frühstücks die Problematik des Plastikmülls im Meer  zu verdeutlichen.   

Die Neuhäuser Müllpiraten aus der  Grundschule Neuhaus veranschaulichten das Thema mit starkem  Gesang, Mareike Domröse mit   grandiosem poetry slam und die Grundschule Osten und das Gymnasium Warstade präsentierten Kunst aus Abfallprodukten.     

Rosentage Sumfleth am 15./16.6.2019

Heike Drewes hatte ihr Team zusammen und bei schönem Sommerwetter wurden die üppig blühenden Rosen bewundert, gekauft und dann die  ebenso üppigen Torten der Landfrauen genossen.

Fahrt zur Botanika nach Bremen am 5.6.2019

Eine wunderschöne Parkanlage und ein informatives interessantes Tropenhaus. Im japanischen Garten wurden die Kois  gefüttert und gestreichelt. Es gab genügend Zeit zum Bummeln durch Bremens Schnoorviertel,. Kurzum, ein herrlicher Ausflugstag!

Fährmarkt am 2.6.2019

In der Ostener Kulturmühle wurden von Mitgliedern des Landfrauenvereins die beliebten Ochsenaugen gebacken. 

Wir bringen was zum Blühen...

Unter dem Motto "Wir bringen was zum Blühen" setzten sich auch die LandFrauen in Hechthausen für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen für Bienen ein. Bienen freundliche Sträucher wurden auf dem Friedhof in Hechthausen in einer gemeinsamen Pflanzaktion gepflanzt.

Tagesworkshop-Nähen

Der Tagesworkshop-Nähen fand am 16.02. wie geplant statt.
Die Damen haben mit voller Begeisterung gearbeitet und es sind tolle Kissen und Tischläufer dabei zustande gekommen.

Nesteldecken für Seniorenheime

Im Oktober haben fünf Damen vom Landfrauenverein einen Nachmittag Nesteldecken genäht.

Die Nesteldecken sind für bettlägerige und demente Menschen, die gerne etwas in Händen halten und sich so beschäftigen.

Wir hatten insgesamt acht Decken und haben diese an die Seniorenheime in unserem Einzugsgebiet vom Verein verteilt.

Alle haben sich sehr gefreut.

Einsatz für Wings of Help

Zum zweiten Mal machten sich  Mitglieder des Landfrauenvereins an der Oste e.V. aus dem Norden Niedersachsens per Bahn auf den Weg nach Frankfurt zur Zentrale der Hilfsorganisation Wings of Help (Luftfahrt ohne Grenzen LOG)www.wings-of-help.de. Dort warteten viele Paletten mit  Wolldecken, die von unzähligen fleißigen Händen gestrickt wurden, darauf, sortiert und verpackt zu werden. Bestimmt sind sie für Lager im Nordirak und andere Gebiete, in denen Menschen im Winter unter Kälte und Not leiden. Außerdem gab es auch wieder eine Lieferung Schuhe von Adidas, die ebenfalls für Bedürftige in Katastrophengebieten bestimmt sind und entsprechend zugeordnet werden mussten. Durch den persönlichen Kontakt zu einem der Mitbegründer von Luftfahrt ohne Grenzen ergab sich die erste spontane Hilfsaktion und soll zur festen Institution des Vereins werden. Sehr nett und persönlich war die Betreuung durch das Team im Büro von Wings of Help und das Lob zum Schluss: „Ihre Geschwindigkeit war unglaublich“. 

Und was wären Landfrauen auf Reisen, wenn sie nicht auch eine ordentliche Portion Spaß dabei hätten.   

 

Mehr Infos zu Wings of Help... 

https://www.luftfahrtohnegrenzen.eu/de/

 Sooo lustig war es nicht …

 … aber Herr Dr. Matthias Walle, Psychotherapeut in Hemmoor, konnte dem schwierigen Thema Demenz durchaus auch einen Hauch Optimismus verleihen. Zu dem Vortrag hatte der Landfrauenverein an der Oste e.V. in das Osteland-Festhaus eingeladen. Vor rund 100 Mitgliedern sowie einigen männlichen Ehepartnern und Gästen referierte Dr. Walle über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten dieser Krankheit, vor allem der Alzheimer-Demenz, von der bereits ca. 1 Million Menschen in Deutschland betroffen sind und deren Zahl sich in den nächsten 10 Jahren voraussichtlich verdoppeln wird. 

 

Die Ursachen für Demenzerkrankungen sind noch lange nicht genau erforscht, doch Zusammenhänge sind erkennbar. Mit einer gesunden Lebenshaltung, ausreichend Bewegung und geistiger Anregung kann man gegensteuern. Auch Musizieren scheint ein positiv beeinflussender Faktor zu sein. Doch ist das alles keine Garantie - von 100 Menschen erkranken ca. 30 an Demenz, das größte Risiko ist die hohe Lebenserwartung. 

Von den drei Stufen der schleichenden Erkrankung ist die erste für den Betroffenen schwer, weil er noch in der Lage ist, die Symptome, vor allem die Vergesslichkeit, bei sich selbst zu bemerken, oft aber nicht wahrhaben will und sie geschickt überspielt. Die zweite Stufe ist hingegen eher mühsam und traurig für die Angehörigen, die mit einer Veränderung der Persönlichkeit und oft merkwürdigen Gewohnheiten umgehen müssen. Hier machte der Facharzt Mut und gab Tipps für den Umgang, z.B. nicht in eine Konfrontation zu steuern, sondern eher locker und liebevoll mit der erkrankten Person umzugehen. Es gibt auch Medikamente, die zwar den Zustand nicht bessern, aber manchmal jahrelang eine Verschlechterung verhindern. Man sollte sich rechtzeitig in ärztliche Hilfe begeben und Angehörige sollten sich nicht scheuen, Unterstützung von außen, z.B. durch Pflegedienste, ehrenamtliche Helfer, etc. anzunehmen. Bettlägrigkeit und völlige Abkehrung sind die letzte Stufe. 

 

Mit einer Fragerunde beendete Dr. Walle seinen Vortrag und wurde mit einer Kiste knackiger Äpfel und viel Applaus entlassen. Seinem Wunsch entsprechend bekam er vom Verein eine Spende in Höhe von 300 € für die Selbsthilfegruppe „die Brücke e.V.“ Eine Gruppe nähfreudiger Mitglieder des Landfrauenvereins hatte in geselliger Runde zuvor sogenannte Nesteldecken genäht und sie an diesem Abend vorgestellt. Das sind Decken aus unterschiedlichen Materialien, wie Wolle, Filz, rauhe und glatte Stoffe, mit Reissverschlüssen und Knöpfen, eingenähtem Knistermaterial usw. Damit können z.B. untätig bettlägrige Patienten, die oft unruhige Hände haben, eine Beschäftigung finden. Die Decken werden demnächst den Seniorenheimen im Vereinsgebiet übergeben.

3 Tage in Ostfriesland & Friesland mit dem Fahrrad unterwegs

Von 17. - 19 September 2018 waren 22 Landfrauen vom Landfrauenverein ,,An der Oste“ per Fahrrad in Ostfriesland unterwegs. Am ersten Morgen wurden die Räder in Hemmoor in den Busanhänger verladen und der Bus brachte uns bis Bad Zwischenahn.


Dort trafen wir unseren Radreiseleiter und von dort ging es per Fahrrad bei herrlichem Wetter weiter nach Wiesmoor. Auf dem Weg dorthin legten wir in Stapel im ,,Lüttje Cafe“ eine Pause ein. Eigentlich war Ruhetag, aber die Inhaber waren so flexibel und boten zu Tee und Kaffee satt dann auch noch Brötchen mit Käse und hausgemachter Marmelade an.  Als Dessert sogar noch ein kleines Stück Kuchen. Es war sehr nett, mit der Sonne im Gesicht und den Blick auf die Wiesen genossen wir diesen Nachmittag. In Wiesmoor angekommen, hatten wir kaum Zeit zum Koffer auspacken. Denn gegenüber vom Hotel ,, Zur Post“ gab es einen ganz tollen Laden, so richtig was für LandFrauen. Bücher und eine Leseecke, Decken, edelstes Porzellan, Karten, Schmuck und Kleidung und ich weiß nicht was noch alles. So belagerten wir ihn und nach dem Abendessen durften wir sogar noch wieder kommen zum „Moonlight Shopping“.

 

Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück, wieder bei schönem Wetter, auf in Richtung Aurich. Vorbei am Ems-Jade-Kanal mit seinen vielen hübschen Brücken. Wir fuhren durch viele kleine Dörfer mit den tollen gepflegten Gärten. Nach einer Stunde Pause in Aurich fuhren wir bei ziemlich starkem Gegenwind weiter nach Emden. Wir hielten durch und machten bei Ostfriesentee und Sahnewölkchen mit einem kleinen Eis in einem Landgasthof gemütlich Pause. Während die Räder dann im Emden verladen wurden, konnten wir die Stadt unsicher machen.

Dann per Bus zurück nach Wiesmoor zum Hotel, Abendessen und wieder in den tollen Laden, nochmal „Moonlight Shopping“  inclusive Lesung der Inhaberin Elisabeth Katz aus ihrem Buch „Warrum nicht! ( Oder: Als mein Leben wieder schön wurde.) Sowas erlebt man nicht nochmal!

Am dritten Tag wurde nach dem Frühstück das Gepäck verladen und per Bus fuhren wir nach Jever. Dort hatten wir ca. 90 Min. Zeit zur freien Verfügung. Der Gärtner des Schloßgartens gab gute Tipps, einige besuchten die Blaudruckerei und andere erkundeten die nette Altstadt. Ein Eisbecher war bei den meisten auch noch drin. Anschließend starteten wir die letzte Etappe unserer Radtour von Jever nach Wilhelmshaven. Nochmal wieder am Kanal entlang, ein kurzer Stop zum Fußbad nehmen und dann entlang des Jadebusens durch den Hafen bis zum Bustreffpunkt. Während unsere Fahrräder wieder verladen wurden, sind wir noch ein bisschen losgebummelt. Um ca. 16.30 war Abfahrt Richtung Heimat. Wir haben in den drei Tagen ca. 125 km zurückgelegt und sind alle heil wieder Zuhause angekommen. Es waren schöne drei Tage und der Zusammenhalt zwischen Jung und Alt war super.

Grillabend in Kleinwörden

Ein warmer Sommerabend, eine lustige Runde, köstliche Salate und einiges mehr zu Wurst und Fleisch vom Grill, beste Unterhaltung von kleinen
Künstlern und großen Plattsnackern - was braucht man mehr für gute Laune!!
Ein gelungener Grillabend, toll organisiert von den Landfrauen in Kleinwörden. Herzlichen Dank!!

Exchange visit to the Landfrauen Hemmoor, Germany

Very early on a bright June morning, 5am to be precise, 9 of us met in Swaffham to travel to Stansted Airport by mini bus for our Flight to Bremen… Our flight left at 8am, and after a few sticky moments going through security we caught the flight and were on our way.

 

We were met at Bremen by our hosts waving Union Flags and wearing huge smiles, lots of hugging and introductions for some of our group that had not been to Hemmoor on our previous trip. Our hosts had arranged a very full itinerary for our trip which started with a car ride to a beautiful village called Fischerhude where we had lunch in the garden of a lovely café and then looked around the village visiting the church and the many artisan shops and galleries. Sadly we didn’t have the luggage space to buy too much, Despite this I managed to buy some handmade chocolates: would have been rude not to! .A lovely start to our visit.

In the cars to travel back to our hosts’ homes for dinner  My host Amei was unable to meet us as she had a very large family commitment at her home. However we were made very welcome when we arrived at her house and had a very pleasant evening with Amei, her husband Gebhard and many of her guests.

After a very good nights sleep we had another early start! We met the coach at 7am in Hemmoor for a day out to Hamburg Hallig….The Landfrauen ladies greeted us like old friends and we set off in fine weather for our day out. It did rain momentarily at our comfort stop but soon improved. Off again on a short ferry ride towards our destination, Hamburg Hallig, a large nature reserve on reclaimed land, with numerous bird varieties. There is a restaurant with a celebrity chef where we were served a delicious buffet lunch accompanied by much chatting and laughter.

After lunch we had a little time to explore before going back to the coach for a visit to Husum an attractive town with a very interesting history part Danish and part German . Our hosts had arranged a tour guide to take us and tell us about the history between the two countries. She showed us the extremely pretty Harbour including information about the past inhabitants of the castle and after more refreshments we were back on the coach for the drive home completing a very long but extremely enjoyable day.

 

Day 3 Sunday, saw a more leisurely day with some lovely gardens to visit. First was Helga’s, one of our hosts, who has a lovely garden full of roses by the river. Next came a sensory garden where the owner uses herbs to make oils and potions to enrich our lives. We then travelled to another open garden that had artisan craft stalls. Finally a garden centre where the Landfrauen ladies make and sell tea/coffee and scrumptious cakes after which it was back to Amei‘s home for a BBQ. This was where eating drinking and being merry became the order for the day! Culminating in much merriment and happy laughter from us all, as can be clearly seen from the pictures.

Day 4 Monday started with a visit to The Rathaus in Hemmoor, the Town hall, for a reception from the deputy Mayor and one of the councillors. We were welcomed and he told us how pleased he was that we were visiting again and a little about how the town council works in Hemmoor.

Our hosts had arranged two mini buses to take us to Bremen for our last day,  A fascinating old town with lots to see including a beautiful Cathedral, the famous Bremen Clock with the bells and the moving tableau and the Brothers Grimm story of the Bremen Town Musicians, the Donkey, the dog, the cat and the cockerel. A lovely lunch and a good look around this lovely town and then it was back to the airport in Bremen for our flight home.

It was hard to bid goodbye to our hosts who arranged a wonderful itinerary, entertained us so well, and their hospitality was outstanding, many tearful farewells followed, but we have already invited them back in 2020!

 

Back to the UK, good flight home, and the mini bus was waiting for us to take us back to Swaffham - tired but happy, where our husbands were waiting for us in the Market Place ready to take us home

 

Lovely trip.

Wendy Churchill

 

President / Sporle and District Afternoon WI.

 

 

 

Die Bildungsarbeit findet in

Zusammenarbeit mit der
LEB statt.

Landvolk Land Hadeln

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